In Sachsen haben am Wochenende tausende Grundschülerinnen und Grundschüler vor dem Start in ihr erstes Jahr als Schulkinder ihre Einschulung gefeiert. Nach Angaben des Sächsischen Kultusministeriums gibt es im neuen Schuljahr rund 39.500 Erstklässler. Das seien rund 1.500 Kinder mehr als vergangenes Jahr. Insgesamt besuchen 485.600 Schüler von Montag an die öffentlichen und freien Schulen. Erstmals seit den coronabedingten Schulschließungen im März findet dann wieder für alle Schüler Regelbetrieb statt – wenn auch unter strengen Hygieneauflagen.

Eine generelle Maskenpflicht im Unterricht oder im Schulgebäude gibt es in Sachsen nicht, jede Schule kann nach Angaben des Kultusministeriums aber über das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes entscheiden. Mit Blick auf den Schulbeginn hat die Polizei in den nächsten Tagen verstärkte Verkehrskontrollen vor allem an Grundschulen angekündigt. „Kinder wollen lernen und brauchen Kontakt zu Gleichaltrigen“, twitterte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Dass die Schulen im Normalbetrieb – unter Pandemiebedingungen – starten können, ist für den Regierungschef ein Beleg dafür, dass man den sächsischen Weg weitergehe. „Eigenverantwortung, Maß und Mitte in den Maßnahmen gegen dieses schwierige Virus.“

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