Die Schulen in Sachsen sollen nach den Sommerferien in den Normalbetrieb übergehen. Wie Sachsens Kultusminister Christian Piwarz heute bekannt gegeben hat, habe man die Schulen Ende vergangener Woche darüber informiert. Mit Beginn des neuen Schuljahres solle in allen Schularten und Jahrgangsstufen wieder der Normalbetrieb an fünf Tagen in der Woche stattfinden. „Die Schüler werden wie gewohnt in ihren Klassen und Kursen nach geltenden Stundentafeln und Lehrplänen unterrichtet“, so Piwarz. Ab dann gelte auch für alle uneingeschränkt wieder die Schulbesuchspflicht.

Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern gelte künftig nicht mehr, sagte Piwarz weiter. Dies sei im Regelbetrieb nicht möglich. Es werde aber weiterhin Hygienebestimmungen geben. Über das Tragen von Mund-Nase-Masken könne jede Schule selbstständig entscheiden. Eltern von Grundschulkindern müssten im neuen Schuljahr keine tägliche Gesundheitsbestätigung mehr abgeben. Lehrer haben demnach weiterhin die Möglichkeit, sich unter Vorlage eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht befreien zu lassen.

Laut Piwarz müssten sich Schulen aber auch auf zeitlich begrenzte, lokale oder regionale Schließungen einstellen. Der Pflichtunterricht habe im kommenden Jahr höchste Priorität. Man müsse aber die Organisation häuslicher Lernzeit in den Planungen für das nächste Jahr berücksichtigen, hieß es.

Beitrag teilen